Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Ernährung Ihre Ziele beim Muskelaufbau unterstützen kann, dann wissen Sie sicher, dass eine Ernährung, die reich an hochwertigen Proteinquellen ist, eine Grundvoraussetzung für jeden ist, der Muskeln aufbauen möchte. Da Aminocarbonsäuren die Bausteine des Proteins sind, ist es nur logisch, dass sie mindestens genauso wichtig sind. Auch wenn es den Anschein hat, dass Aminosäurepräparate und Proteinpulver demselben Zweck dienen, ist das nicht ganz richtig. Welcher der beiden Kontrahenten, Aminocarbonsäuren oder Proteinpulver, wird sich also durchsetzen?
Lesen Sie weiter, um mehr über die Vor- und Nachteile von Aminocarbonsäuren und Eiweißpulver zu erfahren.

Protein Pulver

Jeder Ernährungsberater wird Ihnen sagen, dass der Verzehr einer optimalen Menge an hochwertigem Nahrungsprotein mit unzähligen gesundheitlichen Vorteilen verbunden ist. Unser Körper benötigt Protein für den Aufbau von Muskelgewebe und anderen Geweben wie Haut, Haare und Nägel. Zu den gängigen Proteinquellen gehören Fleisch, Fisch und Geflügel sowie vegane Alternativen wie Sojaprotein, Hülsenfrüchte und Nüsse.
Vor allem für Sportler kann es schwierig sein, den Proteinbedarf ihres Körpers allein durch die Ernährung zu decken, und Proteinpulver können eine wertvolle Hilfe sein, um die Differenz auszugleichen. Aber auch in fortgeschrittenem Alter kann eine ausreichende Proteinzufuhr zur Vermeidung eines vorzeitigen Muskelaufbaus zur Herausforderung werden, dies insbesondere, weil unsere Stoffwechselorgane zusehends kleiner werden und größere Proteinaufnahmen kaum noch verstoffwechselt werden können.
Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Arten von Proteinpulvern. Neben der Überprüfung der Proteinmenge pro Gramm ist es wichtig, zwischen Einzelproteinpräparaten und gemischten Proteinpräparaten zu unterscheiden. Erstere enthalten nur eine Art von Protein, z. B. Molke aus Weidehaltung oder ein pflanzliches Protein wie Soja oder Erbsen. Letztere enthalten eine Mischung aus zwei oder mehr Proteinarten, was zu einer anhaltenden Freisetzung von Aminocaarbonsäuren führen kann. Die Qualität der Inhaltsstoffe ist für die Wirksamkeit beider Arten von Proteinpulvern entscheidend. Proteinpulver, die aus vollständigen Proteinen wie Molke oder Casein hergestellt werden, enthalten in der Regel neun von 10 essenziellen Aminocarbonsäuren (EAA), die Ihr Körper unter anderem für nachhaltiges Muskelwachstum und Erholung benötigt.
Jede Art von Proteinpulver hat ihr eigenes einzigartiges Profil. Molkenprotein zum Beispiel wird schnell verdaut und absorbiert, was es zu einer bedingt guten Wahl für einen Proteinshake nach dem Training macht. Casein-Protein hingegen wird viel langsamer absorbiert und ist daher geeignet für die letzte Dosis Protein vor dem Schlafengehen, da die darin enthaltenen Aminocarbonsäuren während der Nacht gleichmäßig freigesetzt werden und den Muskelaufbau im Schlaf fördern können.

Aminocarbonsäuren

Aminocarbonsäuren erfüllen im Körper eine Reihe von lebenswichtigen Funktionen. Sie treiben nicht nur das Muskelwachstum voran, sondern tragen auch zur Produktion von Hormonen, Neurotransmittern, Co-Enzymen und anderen wichtigen biochemischen Botenstoffen bei, fördern die Wundheilung und stärken die Immunabwehr.
Es gibt 21 Aminocarbonsäuren, die für die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden notwendig sind. Zehn davon werden zwischenzeitlich als essenzielle Aminocarbonsäuren (EACA) bezeichnet, da der menschliche Körper sie nicht selbst herstellen kann, so dass wir sie unbedingt über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel zuführen müssen.
Drei der zehn essenziellen Aminocarbonsäuren – Leucin, Isoleucin und Valin – sind für 35 % des menschlichen Muskelgewebes verantwortlich. Diese Powerplayer, die so genannten verzweigtkettigen Aminocarbonsäuren (BCAA), haben einen großen Einfluss auf die Muskelproteinsynthese. Leucin hat nachweislich den größten Einfluss, kann aber nur dann sein volles Potenzial entfalten, wenn es im richtigen Verhältnis zu den anderen beiden BCAAs und den übrigen EACAs eingenommen wird.
Nahrungsproteine und Proteinpulverergänzungen enthalten eine Reihe von Aminocarbonsäuren, darunter sowohl essenzielle als auch nicht-essenzielle Aminocarbonsäuren, in unterschiedlichen Konzentrationen. Daher können sie nicht zuverlässig auf eine bestimmte aminosäurebezogene Stoffwechselreaktion abzielen.
Es ist auch wichtig zu wissen, dass freie Aminocarbonsäuren schneller vollständig absorbiert werden können als intakte Proteine, einschließlich Molkenproteine. Wenn Sie freie, essenzielle Aminocarbonsäuren in mengenmäßig korrekter Zusammensetzung zu sich nehmen, sind die entsprechenden Spitzenkonzentrationen höher und werden schneller erreicht.

Aminocarbonsäuren vs. Protein Pulver—Fazit

Proteinpulver bieten eine kostengünstige Möglichkeit, die Gesamtproteinzufuhr zu erhöhen und gleichzeitig den kalorischen Brennstoff zu liefern, den Ihr Körper braucht, um anspruchsvolle Trainingseinheiten zu absolvieren und sich davon zu erholen. Sie können Ihre Bemühungen um den Muskelaufbau unterstützen und gleichzeitig eventuelle Ernährungslücken schließen.
Aminocarbonsäuren hingegen können weitaus präziser als Proteinpulver auf verschiedene metabolische und physiologische Prozesse abzielen. Sie können auch viel schneller absorbiert und verwertet werden, was bedeutet, dass Sie schneller dramatische Ergebnisse sehen werden.

Was ist nun der beste Booster für die Muskelproteinsynthese?

Molkenprotein ist ein “schnelles” Protein, das heißt, es wird schneller verdaut und absorbiert als andere Nahrungsproteine. Freie Aminocarbonsäuren übertreffen jedoch die Absorptionseigenschaften selbst des schnellsten Proteins. Das Ergebnis ist, dass die metabolische Reaktion auf freie Aminocarbonsäuren die maximale Wirkung übertrifft, die mit intaktem Protein wie Molke erzielt werden kann, und dies mit einer weitaus geringeren Dosis.

Der wissenschaftliche Leitsatz zur Messung der Biologischen Wertigkeit eines Nahrungsproteins besagt, das die Proteinsynthese umso höher ist, je ähnlicher ein Nahrungsprotein im Hinblick auf sein Profil an essenziellen Aminocarbonsäuren dem Körperprotein der Spezies ist, der es als Nahrung dient.

Die, in Daminoc® beinhaltete Mischung aller 10 essenziellen Aminocarbonsäuren (EACA) ist eine Blaupause des EACA Musters des menschlichen Körperproteins, das bei jedem Menschen gleich ist,
Die Vorteile einer Supplementierung mit diesen 10 freien, essenziellen Aminocarbonsäuren in vordefiniertem Mischungsverhältnis wie Daminoc® sie beinhaltet, wenn es darum geht, die Muskelproteinsynthese zu steigern, liegt daher auf der Hand: Teilnehmer einer Studie nahmen drei verschiedene Dosen – 3,6 Gramm, 6,7 Gramm und 15 Gramm Daminoc® zu sich. Die Forscher verglichen dann die Ergebnisse mit denen nach einer Einnahme von 15 Gramm Molkenprotein und mit denen einer partiellen essenziellen Aminocarbonsäurenmischung, die nur verzweigtkettige Aminocarbonsäuren (BCAAs) enthielt. Daminoc® ging hierbei als der eindeutige Booster für die Muskelproteinsynthese vom Platz.