NACHHALTIGKEIT

WENIGER (FLEISCH) IST MEHR

Nur wenn wir für Umwelt schonenderes Fleisch auch mehr bezahlen, kann sich die ökologische und artgerechte Nutztierhaltung durchsetzen.

Die Botschaft lautet: Fleisch darf kein Massenprodukt sein, das jedes Jahr billiger wird, sondern muss wieder eine wertzuschätzende Delikatesse werden!

Würde man einer, in den Jahren 2018-2020 aufgestellten „True Cost Accounting“ Berechnung entsprechend die Folgen der Lebensmittelproduktion für Umwelt und Klima in Geld umrechnen, müsste konventionelles Fleisch eigentlich fast dreimal so teuer sein, wie es aktuell ist.

Darüber hinaus schadet zu viel Fleisch aus Massentierhaltung nicht nur unserer Gesundheit, sondern auch der Umwelt. Es befeuert Naturzerstörung, Klimakrise und Artensterben.

Während der Verbrauch von Rindfleisch leicht rückläufig ist, steigt im Gegenzug der Konsum von Schweinefleisch an, und der Anteil an Geflügel verzeichnet sogar einen signifikanten Anstieg um mehr als 95 %. Der Anteil der Schweine- und Hühnerfleischproduktion an der weltweiten Fleischproduktion beträgt bereits mehr als 70 %.

KLIMA- UND UMWELTFOLGEN

Obwohl Tierprodukte die meisten Flächen brauchen, stellen sie nur 18 % aller weltweit produzierten Kalorien und 37 % aller Proteine. Bezogen auf die gleiche Proteinmenge verursachen dabei selbst die ökologisch „besten“ Tierprodukte deutlich mehr Treibhausgase als pflanzliche Lebensmittel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Oxford University. Jedes kg Fleisch (20 g Protein/kg), das in der Rinderzucht gewonnen wird, verursacht die 25-fache Menge an klimaschädlichem CO2.

Die Antwort auf die Frage, was wir essen (sollen), hat folglich nicht nur einen maßgeblichen Einfluss auf die Zukunft unserer Kinder und zukünftigen Generationen, sondern kann Auswirkungen auf das Schicksal unserer gesamten Erde mit all ihren Bewohnern haben.

Hierbei ist nicht nur entscheidend, was wir essen, sondern vor allem, wie Nahrungs- und Futtermittel produziert werden, da dieser Aspekt sich entscheidend auf Flächennutzungsänderungen in der Landwirtschaft (Tierhaltung, Nahrungs- und Futteranbau, Düngemittel, Abholzung, etc.) auswirkt.
Diese Landnutzungsänderungen sind derzeit für ein Viertel der Treibhausgasemissionen verantwortlich, was ohne entsprechendes Entgegensteuern dazu führen wird, dass innerhalb der kommenden 30 Jahre voraussichtlich mehr als die Hälfte der weltweiten Emissionen von Menschenhand verursacht sein werden.

Eine kontinuierlich wachsende Bevölkerung und eine Fleisch reiche Ernährung ziehen zwangsläufig eine entsprechend steigende Nahrungsmittel-, Futtermittel und Abfallproduktion nach sich.
Laut Greenpeace machen tierische Produkte bereits jetzt ca. 60 % der ernährungsbedingten Klimaemissionen aus. Tierische Produkte fügen der Umwelt hierbei den größten Schaden zu.

Um massive Umwelt- und gesundheitliche Folgen zu vermeiden, sollten Klimaorganisationen zufolge die Herstellung und der Konsum von Fleischprodukten weltweit drastisch reduziert werden – um mindestens 50 % bis 2050, wodurch 64 % weniger Treibhausgase emittiert würden. Dies würde einer Einsparung von 35 % der Gesamtmenge an Treibhausgasen entsprechen, die laut Pariser Abkommen bis 2050 maximal in die Atmosphäre gelangen dürfen, um einen kritischen Temperaturanstieg zu vermeiden (1).

(1) Weniger ist mehr, Greenpeace International, 2018

GESUNDHEITLICHE FOLGEN

Unsere Ernährungsgewohnheiten haben einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. Eine ungesunde Ernährung zählt zu den größten Risikofaktoren für vorzeitige Todesfälle und gesundheitliche Probleme im Allgemeinen.

Der übermäßige Konsum sowohl von verarbeitetem und insbesondere nicht verarbeitetem, roten Fleisch führt nachweislich zur globalen Ausweitung von Fettleibigkeit und den verschiedensten Krankheitsbildern.

Dadurch wird deutlich, dass eine Veränderung unseres Ernährungssystems noch nie dringlicher war als heute.
Was wir essen, kann im Klartext nicht nur unseren Planeten krank machen, sondern uns alle.
Nicht umsonst setzen sich immer mehr namhafte Hersteller von Nahrungsmitteln mit den Themen „Fleischalternativen“ und „Fleischlose Produkte“ zur Reduzierung ihres CO2 Fußabdrucks auseinander. Auch gesundheitliche Aspekte spielen hierbei eine wesentliche Rolle.

TIERHALTUNG

Das Auftreten von Pandemien kommt „nicht unerwartet“, sondern hängt u.a. damit zusammen, dass das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur aus den Fugen geraten ist. Experten warnen seit Jahren davor, dass die industrielle Tierhaltung und somit auch der Fleischkonsum entscheidend zur Entstehung von Pandemien beitragen.

Gekauft wird, was billig ist und schmeckt. Bei einem bewussteren und verantwortungsvolleren Umgang mit tierischen Produkten müssten nicht Millionen Tiere täglich für Nahrungsmittel leiden. Angesichts der Klimakrise, Pandemien, Antibiotikaresistenzen, Zerstörung der Regenwälder und des unfassbaren Leids von Tieren und Menschen ist ein Umdenken unausweichlich und dringend notwendig.

Studienergebnissen zufolge ist das, in Supermärkten erhältliche Fleisch aus Massentierhaltungen bereits zu mehr als 50 % mit antibiotikaresistenten Keimen belastet, die wir unserem Körper unweigerlich bei jeder Fleischaufnahme zuführen.

Statt multiresistente Keime zu züchten und von einer Pandemie-Ohnmacht in die andere zu fallen, sollten wir uns dem Klima, dem Tierschutz und nicht zuletzt unserer Gesundheit zuliebe endlich von der industriellen Nutztierhaltung verabschieden.

Durch die Umstellung von Fleisch auf DAMINOC® leisten wir nicht nur einen maßgeblichen Beitrag für ein Leben in einer besseren Welt für alle, sondern minimieren auch die Mehraufwendungen und Kosten in Zusammenhang mit den Wertschöpfungsketten.

FLEISCHERSATZ

Um den „vermeintlichen“ Bedarf an Protein, der eigentlich ein Bedarf an „Aminosäuren“ ist, decken zu können und das Bewusstsein für ethisch vertretbare Alternativen zu schärfen, sucht man unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten, ganz dem Trend der Lebensmittelindustrie folgend, händeringend nach alternativen und immer absurderen Proteinquellen, die für uns alle körperfremder nicht sein könnten.

Fisch- und Fleischmehl, Weizengluten, Maiskleber, Soja -, Hanf- und andere, pflanzliche Proteine, gezüchtete Schimmelpilze, Insektenlarven und kultivierte Fleischzellen aus, mit Hilfe von Mäusezellen im Labor gezüchtetem Fleisch sind körperfremde Proteinquellen.

Da sie ein Defizit an einer oder mehreren, für Säugetiere essenziellen Aminosäuren aufweisen, werden sie auch als „unvollkommene“ Proteine bezeichnet.
Sie sind für den Körper daher wesentlich schlechter verwertbar und verdaulich als artgerechte Proteine.

Körperfremde Proteinquellen und deren Endprodukte verursachen Unmengen an Stickstoffabfall, die unter erheblichem körperlichen Aufwand und organischer Belastung von uns verstoffwechselt werden müssen, um an die, für den Körper erforderliche Aminosäurenkomposition (Milieu) zu gelangen.

Der Einsatz von Inhaltsstoffen wie Geschmacksverstärkern, modifizierter Stärke, (Weizen-)Mehlen und anderen Verdickungsmitteln zur vermeintlichen Erlangung eines schmackhaften „Fleischersatzes“ bei sogenannten „Veggie“ Produkten erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit.

Wenngleich der Einsatz dieser „Hilfsstoffe“ der Simulation von Textur und Geschmack eines Fleischstücks dienlich sein soll, werden sie jedoch vom Körper allesamt zu Saccharose (Zucker) abgebaut, womit sie für Individuen mit überhöhtem Blutzucker oder einer Insulinresistenz, die global betrachtet bereits mit einem Bevölkerungsanteil von mindestens 10 % zu Buche schlagen, weitestgehend ungeeignet sind.

Das erklärte Ziel muss demnach DAMINOC® lauten: „Zurück zum natürlichen Ursprung…..unserem Mutterprotein mit seinen artspezifischen Aminosäuren“.