REZEPTUREN

HUMAN

Wir haben keinen Bedarf an irgendeinem Protein, sondern an unserem Mutterprotein mit seinen, darin enthaltenen Aminosäurensequenzen, denn nur diese sind für eine artspezifische 100 %ige Proteinsynthese maßgeblich.

Das Hauptaugenmerk sollte immer darauf liegen, wie viel körpereigenes Eiweiß tatsächlich aus einem jeweiligen Nahrungseiweiß gebildet werden kann. Die Proteinqualität entspricht also der Fähigkeit der, in Lebensmitteln enthaltenen Aminosäuren, den Bedarf an essenziellen Aminosäuren in einem ausreichenden Maße zu decken.

Der Bedarf an Aminosäuren ist für spezifische Altersgruppen und entsprechend der physiologischen Bedürfnisse unterschiedlich hoch.

Unter einer Aminosäurensequenz versteht man die genaue Abfolge der einzelnen Aminosäure-Moleküle in einem Protein (Eiweiß).
Da die Aminosäurensequenz eines Proteins genetisch bedingt ist, müssen für dessen Synthese und maximale Verfügbarkeit alle, dafür benötigten Aminosäuren synthesesynchron bereitstehen.

Die Proteinstruktur wird in der Biochemie in 4 verschiedene Strukturebenen eingeteilt.
DAMINOC® liefert die Primärstruktur, d. h. die Sequenz der einzelnen Aminobausteine und damit das, woraus wir selbst bestehen, die Bausteine unseres eigenen Körperproteins!

DAMINOC® bietet daher eine sichere und einzigartige Möglichkeit, die Proteinsynthese des Körpers und dadurch die anthroprometrischen Eigenschaften sowie die physikalische und physiologische Leistung zu optimieren.

A-MINO

DAMINOC® Artgerechte Aminosäuren Zusammensetzung für den Menschen in Übereinstimmung mit dem, im Gewebe des Menschen analysierten Profil an essenziellen Aminosäuren.

  • Zur Gänze aus pflanzlichen Stoffen, durch Mikroben fermentierte, freie, kristalline und hypoallergene L-Aminosäuren, die bereits aufgeschlossen sind und daher nicht mehr abgebaut werden müssen (Magen und Darm werden nicht belastet).
  • Die Aufnahme in den Blutkreislauf beginnt bereits nach 10 Minuten, wohingegen die Verdauungszeit für Nahrungseiweiß (u. A. Fleisch), das zunächst in Aminosäuren aufgespalten werden muss, bei 3-6 Stunden liegt.
  • Zur Deckung des Fettbedarfs optionale Anreicherung mit hochwertigen, Kokosnussöl basierten, mittelkettigen Triglyzeriden (mind. 99 % Caprylsäure). Sie fungieren als saubere, schnell wirkende Energiequelle für Körper und Gehirn und brauchen zur Verbrennung um die Hälfte weniger Sauerstoff als andere Fettsäuren.
  • Frei von Konservierungsmitteln, Aroma- und Zusatzstoffen.

VETERINÄR

Die wachsende Domestizierung von Haustieren und die Folgen

Analog zur explodierenden Weltbevölkerung nimmt auch die Anzahl der Haustiere stetig zu.
Im Jahr 2018 lag die Gesamtzahl der Katzen und Hunde allein in der EU bei rund 141 Millionen Tieren, global sogar bei 900 Millionen.

Prognosen zufolge müssen in den kommenden 30 Jahren eine weitere Milliarde Hunde und Katzen gefüttert werden, da Länder wie China westlichen Trends folgen werden.

Der Irrglaube, dass Hunde und Katzen vor allem Fleisch brauchen, hängt damit zusammen, dass man sie häufig mit kleineren Ausgaben von Wölfen und Wildkatzen gleichsetzt, die aufgrund ihres Jagdtriebs Tag und Nacht in Bewegung sind und Klima- und Saison abhängig Hungerperioden durchwandern.
Unsere Haustiere sind jedoch keine 1:1 Kopie ihrer großen Artverwandten. Vielmehr wurden sie durch das Zusammenleben mit dem Menschen domestiziert und haben sich im Vergleich zu ihren Vorfahren deutlich verändert.
Die Entwicklung von einem Leben in freier Wildbahn zu urbanen Lebensumständen hat auch einen erheblichen Einfluss auf den Stoffwechsel.

Das bedeutet, dass die permanente Fütterung von Fleisch (BARF) oder fleischhaltigen Produkten zu einer Überversorgung mit bestimmten Stoffen und damit zu Übergewicht, Verdauungsproblemen, Stoffwechselerkrankungen, Sensibilitäten, Allergien und unterschiedlichsten Krankheitsbildern bis hin zu einer verkürzten Lebenszeit führen kann. Der Trend in der Heimtiernahrung geht somit eindeutig in Richtung höherwertige Ernährung, die den Lebensverhältnissen der heutigen, urbanen Haustiere angepasst ist.

Zu Proteinbedarf und Proteinbewertung in Futtermitteln

Protein- und Energiestoffwechsel dürfen nicht losgelöst voneinander gesehen werden. Daher sollte die Abstimmung der, für den Stoffwechsel bereit gestellten Aminosäuren mit dem aktuellen Bedarf des Tieres möglichst eng verbunden sein.
Ein universeller Qualitätsmaßstab, der unabhängig von Tierart und Eiweißsyntheseleistung anwendbar wäre, existiert nicht. Proteinqualität bezieht sich stets auf eine konkrete Verwertungssituation. Der Proteingehalt eines Futtermittels stellt daher nur eine bedingt verwertbare Information zu seinem Nährwert dar, denn Proteingehalt und -qualität stehen in keinem Zusammenhang.
Fortschritte bei der Analytik haben gezeigt, dass eine Proteinbewertung über den effektiv nutzbaren Anteil an den essenziellen Aminosäuren sachlich und ökonomisch erforderlich ist. Das Kriterium „Rohprotein“ verliert daher zu Recht an Gewicht.

Der CO2 Fußabdruck

Unsere Hunde und Katzen haben allein durch ihren Fleischkonsum einen überraschend großen, ökologischen Fußabdruck.
In Bezug auf Landnutzung, Wasserverbrauch und die Verbrennung fossiler Brennstoffe hat eine Fleisch basierte Futterversorgung von Hunden und Katzen einen Umwelteinfluss, der rund 25 bis 30 % von dem des Menschen ausmacht. Bei Phosphat und Pestiziden sind es rund 26 %.

Der Fleischkonsum von Hund und Katze trägt ebenfalls dazu bei, dass zusätzliche Hühner, Schweine oder Rinder geschlachtet werden müssen. DAMINOC® ist geeignet, den individuellen Protein- bzw. Aminosäurenbedarf artgerecht zu 100 % zu decken und dabei den ökologischen Fußabdruck maßgeblich zu verringern, da es hierzu keiner einzigen Tierschlachtung bedarf.

A-DOG

DAMINOC® Artgerechte Aminosäurenzusammensetzung für den Hund in Übereinstimmung mit dem, im Gewebe des Hundes analysierten Profil an 10 essenziellen Aminosäuren.

A-KAT

DAMINOC® Artgerechte Aminosäuren Zusammensetzung für die Katze in Übereinstimmung mit dem, im Gewebe der Katze analysierten Profil an 10 essenziellen Aminosäuren.

A-HORSE

Eine Aminosäurenbereitstellung aus den, in der Praxis angebotenen Futtermitteln reicht oftmals nicht aus, um den möglichen, sehr hohen Wachstumsleistungen von Jungpferden moderner Genetik gerecht zu werden. Viele Futtermittel sind im Hinblick auf ihr Aminosäurenprofil unvollständig oder unzureichend.

Darüber hinaus leiden verschiedenen Studien zufolge rund 50 Prozent der Pferde an Übergewicht, knapp 20 Prozent müssen als fettleibig eingestuft werden. Wie beim Menschen ist Übergewicht auch beim Pferd Auslöser für zahlreiche Folgeerkrankungen. Schuld daran ist zumeist ein völlig unpassendes Verhältnis zwischen Futterangebot und Bewegung, falsche Fütterungsgewohnheiten oder Futtermittel.