Eiweiß ist einer der drei Hauptnährstoffe und ist unter anderem verantwortlich für die Reparatur und Erneuerung von Zellen, Gewebe und Organen in unserem Körper. Wenn wir an eiweißreiche Lebensmittel denken, schießen zumeist Bilder von Fisch, Fleisch und Milchprodukten in unseren Kopf. Tierische Proteinquellen eigenen sich in der Tat hervorragend, um den täglichen Proteinbedarf zu decken.

Inhalt im Überblick:

  1. Was sind tierische Proteine?
  2. Wie ist die Biologische Wertigkeit von tierischen Proteinen?
  3. Welche Nachteile hat tierisches Eiweiß?
  4. Top 10 der besten tierischen Proteinquellen
  5. Wie nachhaltig ist der Konsum von tierischen Proteinquellen?
  6. Fazit

  

Was sind tierische Proteine?

Als tierisches Eiweiß wird das Eiweiß bezeichnet, das in tierischen Lebensmitteln zu finden ist. Das sind Produkte wie beispielsweise Fleisch, Fisch, Eier und Milch samt zahlreicher Folgeprodukte wie Jogurt, Butter Käse oder Quark.

Jede Tierart, der Menschen miteingeschlossen besitzt arteigene Eiweißstoffe. Ermöglicht wird das durch die immer wieder unterschiedlichen Kombinationen der 20 existierenden Aminosäuren. Somit verfügt jedes Eiweiß Produkt über eine individuelle Aminosäuren Signatur.

Nehmen wir Menschen tierisches Eiweiß auf, wird dieses in die einzelnen Aminosäuren zerlegt und zu einem neuen, körpereigenen Protein wieder zusammengesetzt.

 

Wie ist die Biologische Wertigkeit von tierischen Proteinen?

Tierische Proteinquellen verfügen über eine hohe biologische Wertigkeit. Das bedeutet, dass sie die optimale Menge an essenziellen Aminosäuren besitzen. Sie versorgen den Körper somit mit den Aminosäuren, die er selbst nicht produzieren kann. Sie können dadurch auch besser aufgenommen und leichter verarbeitet werden.

 

Welche Nachteile hat tierisches Eiweiß?

Der übermäßige Konsum von tierischem Eiweiß kann eine Reihe negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. So kann der Verzehr von rotem und unverarbeitetem Fleisch das Risiko an Diabetes zu erkranken signifikant erhöhen. Darüber hinaus steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und diverse Formen von Krebs. Grund dafür ist der, in der Regel sehr hohe Fett- und Cholesteringehalt von tierischen Lebensmitteln.

Dabei gilt es aber immer zu beachten,  dass die Menge das Gift ausmacht. Werden tierische Proteinquellen in Maßen konsumiert und wenn dabei besonders fettarme Produkte wie Fisch oder Geflügel gewählt werden, ist der Verzehr kaum bedenklich.

 

Top 10 der besten tierischen Proteinquellen

Tierische Proteinquellen 1

  1. Hühnerbrust: Mageres Hühnerbrustfleisch enthält wenig Fett, verfügt über alle essenziellen Aminosäuren und ist aufgrund des hohen Proteingehalts eine ausgezeichnete Eiweißquelle. Zudem ist es leicht in den Ernährungsplan zu integrieren, da es eine Vielfalt an unterschiedlichen Zubereitungsmöglichkeiten gibt.

 

  1. Thunfisch: Auch Thunfisch ist eine sehr fettarme Proteinquelle. Aber er ist nicht nur eine wahre Proteinbombe, sondern liefert auch wichtige Omega-3-Fettsäuren, die die Herzgesundheit und andere physiologische Funktionen fördern können. Er ist außerdem eine Quelle von verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Vitamin D, Vitamin B12, Jod und Selen.

 

  1. Eier: Eier sind eine praktische und nährstoffreiche Proteinquelle. Das enthalte Eiweiß enthält alle zehn essenziellen Aminosäuren. Darüber hinaus sind Eier nicht nur spitzen Proteinlieferanten, sondern auch reich an verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthalten unter anderem Vitamin B12, Vitamin D, Eisen, Zink du Selen. Eier lassen sich außerdem sehr leicht in diverse Gerichte integrieren, wodurch es ein leichtes ist Mahlzeiten eiweißreicher zu gestalten.

 

  1. Rindfleisch: Rindfleisch ist nicht nur eine hervorragende Proteinquelle, sondern auch reich an Eisen, Zink und verschiedenen B-Vitaminen wie beispielsweise B12, Niacin und Riboflavin. Mageres Rindfleisch ist besonders empfehlenswert, um den Proteingehalt zu steigern, ohne zu viel Fett aufzunehmen. Die Zubereitungsmethode beeinflusst ebenfalls den Nährstoffgehalt, wodurch es ratsam ist das Fleisch entweder zu braten, zu drillen oder zu dünsten.

 

  1. Lachs: Wie Tunfisch bietet auch Lachs eine große Menge an gesunden Omega-3-Fettsäuren und liefert darüber hinaus noch weiter Mineralstoffe und Vitamine wie Vitamin D, Vitamin B12 und Niacin. Die leichte Verdaulichkeit macht Lachs zu einer geeigneten Proteinquelle und die Vielseitigkeit in der Zubereitung ermöglicht eine problemlose die Integration in verschiedene Gerichte.

 

  1. Griechischer Joghurt: Griechischer Joghurt enthält mehr Protein im Vergleich zu normalem Joghurt und liefert darüber hinaus auch noch probiotische Bakterien zur Stärkung der Darmflora. Neben seinem hohen Proteingehalt liefert er auch bedeutende Mengen an Calcium. Griechischer Joghurt zeichnet sich zudem durch seine Vielseitigkeit in der Zubereitung aus und kann in verschiedenen Gerichten, von Snacks bis hin zu Saucen und Dips, verwendet werden.

 

  1. Magerquark: Neben seiner Rolle als Proteinlieferant enthält Magerquark auch eine bedeutende Menge an Calcium und stellt durch seien niedrigen Fettgehalt eine fettärmere Alternative zu Vollmilchquark dar.

 

  1. Hüttenkäse: wie Quark ist auch Hüttenkäse fettarm, eiweißreich und liefert eine beachtliche Menge an Calcium. Die Vielseitigkeit von Hüttenkäse zeigt sich in seiner Anwendung. Sei es pur genossen, mit Früchten kombiniert, in Salaten integriert oder als Brotaufstrich, Hüttenkäse kann überall rein geschmuggelt werden und somit viele Gerichte eiweißreicher machen.

 

  1. Truthahnbrust: Neben Hühnerfleisch ist auch mageres Truthahnfleisch eine allseits beliebte Eiweißquelle. Der geringe Fettanteil macht es zu einer idealen Proteinquelle. Darüber hinaus enthält Truthahnbrust eine Vielzahl von essenziellen Nährstoffen wie Vitamin B6, Niacin, Phosphor und Selen.

 

  1. Sardinen: Zusätzlich zu den Proteinen liefern Sardinen wie die anderen bereits genannten Fische auch eine Fülle von Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Vitamin D, Vitamin B12, Calcium und Selen.

 

In der Diskussion um die besten tierischen Proteinquellen unterstreicht die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung, dass eine Ergänzung durch hochwertige Proteine entscheidend sein kann. Hier bietet Daminoc®, ohne direkt im Wettbewerb mit tierischen Quellen zu stehen, eine wertvolle Unterstützung, um die Ernährung vielseitiger und die Proteinzufuhr optimiert zu gestalten. Es dient als praktische Ergänzung für diejenigen, die auf der Suche nach einer effizienten Möglichkeit sind, ihren Proteinbedarf zu decken, besonders in Momenten, wenn passende Nahrungsmittel nicht zur Verfügung stehen oder gewünschte Ernährungsziele erreicht werden sollen.

 

Wie nachhaltig ist der Konsum von tierischen Proteinquellen?

Für mehr und mehr Menschen wird ein nachhaltiger und umweltfreundlicher Lebensstil zur immer höheren Priorität. So schauen wir immer genauer hin und versuchen bewusst Lebensmittel zu wählen, die unserer Umwelt weniger Schaden zufügen.

Tierische Lebensmittel sind in diesem Aspekt jedoch meist eher das Gegenteil.

Das hat eine ganze Reihe an Gründen.

Die Produktion von tierischen Lebensmitteln, insbesondere Fleisch, hat oft erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt. Die Haltung von Masttieren trägt unter anderem zur Entwaldung bei und sorgt für eine Erhöhung der Treibhausgasemissionen. Zudem benötigt die Viehzucht eine enorme Menge an Wasser. Dabei wird rotes Fleisch, wie beispielsweise Rindfleisch als besonders ressourcenintensiv betrachtet.

Abgesehen davon gilt es noch zu beachten, dass durch unseren wachsenden Fleischbedarf das Tierwohl immer mehr vernachlässigt wird. Die Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten und geschlachtet werden können sehr stark variieren und es fällt oftmals schwer sicherzustellen, dass ethische Standards eingehalten werden.

Insgesamt ist die Nachhaltigkeit des Konsums tierischer Proteinquellen jedoch stark von der Produktionsmethode, den Essgewohnheiten und unserer Wahl im Supermarkt abhängig. Wer sich bewusst für Lebensmittel entscheidet, die auf Umwelt und Tierschutz achten, muss nicht auf Fleisch und andere tierische Proteinquellen verzichten und kann so trotzdem dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und die Umwelt und Tiere zu schonen.

 

Fazit

Zusammengefasst sind tierische Eiweißquellen ein hervorragender Weg, um den täglichen Proteinbedarf zu decken. Solange darauf geachtet wird, rotes Fleisch in Maßen zu konsumieren und eher kalorien- und fettärmere Produkte gewählt werden. Für diejenigen, die ihre Proteinaufnahme weiter diversifizieren möchten oder zusätzliche Unterstützung bei der Deckung ihres Proteinbedarfs suchen, bietet Daminoc® eine praktische Lösung. Es ergänzt die Ernährung effektiv, indem es hochwertige Proteine liefert, die zur Optimierung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit beitragen, ohne den Körper unnötig zu belasten.

 

Häufig gestellte Fragen:

Was sind tierische Eiweißquellen?

Tierische Eiweißquellen sind eiweißreiche Produkte tierischem Ursprungs, wie beispielsweise Fleisch (Huhn, Rind, Schwein), Fisch, Eier, Milchprodukte, Geflügel oder Meeresfrüchte.

Sind tierische Eiweißquellen schlecht?

Nein, tierische Eiweißquellen sind per se nicht schlecht. Sie können eine hochwertige Proteinquelle darstellen und essenzielle Nährstoffen wie Vitamin B12, Eisen und Omega-3-Fettsäuren liefern. Allerdings ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, und der Konsum tierischer Produkte sollte immer in Maßen erfolgen. Ein übermäßiger Verzehr von verarbeitetem Fleisch oder fettreichen tierischen Produkten kann gesundheitliche Probleme hervorrufen.